Der Swiss Corvair Club wurde im Herbst 1989 gegründet mit dem Ziel der Erhaltung und Restauration von Fahrzeugen der Marke Chevrolet Corvair, die von 1960 bis 1969 hergestellt wurden. Der Mitgliederbestand beträgt 45 Personen mit über 50 Fahrzeugen, 13 davon in der Deutschen Sektion des Swiss Corvair Clubs.
Corvair-Fans aller Altersklassen (von 20 bis 80 Jahren) und vieler Berufsgattungen, von der Sekretärin bis zum Direktor, vom Mechaniker bis zum Mediziner, treffen aus weiter Ferne von Berlin, Wien oder Genf zusammen, um an den geselligen Clubanlässen über ihre Wagen zu diskutieren. Die Corvairs wurden oft auch «Chevy Heck» genannt, da sich - ein Kuriosum für amerikanische Wagen - der Motor hinten befindet. Es ist ein luftgekühlter 6-Zylinder Boxermotor von 2,3 oder 2,6 Liter Hubraum, teilweise sogar mit Turbolader, auch ein Novum für die damalige Zeit.
Als einer der ersten amerikanischen Kompaktwagen war er auch in punkto Styling - es gab ihn als Limousine, Kombi, Coupé, Cabriolet, Bus oder Lieferwagen - mit der selbsttragenden Karosserie seiner Zeit weit voraus. Neben General Motors beschäftigten sich so renommierte Designer wie Bertone oder Pininfarina mit dem Corvair.
Dank ausgezeichneter Ersatzteilversorgung kann der Corvair auch heute noch bedenkenlos im Alltagsverkehr eingesetzt werden.




















